Was ist Mumps?
Mumps ist eine Kinderkrankheit, die typischerweise zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr auftritt. Aber auch Erwachsene können daran erkranken. Neugeborene und Säuglinge sind in der Regel noch durch die Antikörper der Mutter geschützt, die sie während der Schwangerschaft mitbekommen haben. Der Erreger ist das hoch ansteckende Mumpsvirus, das über Tröpfchen oder direkten Kontakt von einem Menschen zum anderen übertragen wird.
Die Symptome sind meist nicht schwer. Häufig sind die Speicheldrüsen entzündet und können auf einer oder beiden Gesichtsseiten anschwellen. Dies löst Beschwerden beim Kauen, Schlucken oder Bewegen des Kopfes aus.
Betroffen von der Entzündung sind vor allem die Ohrspeicheldrüsen (medizinisch: Parotis; daher auch der lateinische Name für Mumps: "Parotitis epidemica" = ansteckende Entzündung der Ohrspeicheldrüse). Die Ohrspeicheldrüsenschwellung führt zu den typischen dicken Backen und den abstehenden Ohrläppchen bei Mumps.
Es besteht die Gefahr, dass das Mumpsvirus weitere Drüsen und Organe befällt und möglicherweise bleibende Schäden an Ohren, Gehirn, Hoden und Bauchspeicheldrüse hinterlässt. Deshalb wird eine Impfung gegen Mumps empfohlen. Da der Mensch der einzige Wirt für das Mumpsvirus ist, könnte der Erreger durch konsequentes Impfen auch in Deutschland ausgerottet werden.
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13.09.2005, aktualisiert am 13.09.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, Banana Stock/RYF
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