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Ibuprofen

Schmerz- und Entzündungshemmer


Ibuprofen-Fiebersaft lässt kleine Hitzköpfe schnell abkühlen

Ob Fieber oder Kopfschmerzen – Ibuprofen wird kleinen Patienten sehr häufig verschrieben.

 

Der synthetische Wirkstoff schafft bei Schmerzen Abhilfe und wirkt gegen Entzündungen. Und: Fiebert der kleine Patient, lässt sich die Temperatur mit Ibuprofen sehr gut senken. Denn das Medikament beeinflusst das Temperaturregelzentrum im Gehirn. Schon nach einer halben Stunde sinkt das Fieber deutlich.


 

Nebenwirkungen treten eher selten auf – die meisten Menschen vertragen Ibuprofen gut. Es kann jedoch zu Sodbrennen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Durchfällen und Blähungen kommen. Manchmal treten auch leichte allergische Reaktionen wie Hautausschläge oder Hautjucken auf. Doch Vorsicht: Wer auf Schmzermittel mit Asthmaanfällen reagiert, sollte auf Ibuprofen verzichten. Schwangere sollten das Mittel vor allem gegen Ende der Schwangerschaft nicht einnehmen.

 

Bereits Babys ab einem Alter von sechs Monaten können mit Ibuprofen behandelt werden. Für sie eignet sich Fiebersaft. Es gibt ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen und er wirkt schneller als eine Tablette. Kann das Kleine nicht gut schlucken, können Eltern auf Ibuprofen-Zäpfchen zurückgreifen. Diese dürfen jedoch erst Kindern ab 12,5 Kilogramm Körpergewicht (circa zwei Jahre) gegeben werden. Ibuprofen-Tabletten oder -Dragees eignen sich erst für Kinder ab etwa sechs Jahren. Egal in welcher Form Sie Ihrem Kind das Medikament verabreichen – es muss unbedingt anhand des Körpergewichts richtig dosiert werden. Deshalb: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker entsprechend beraten.



www.baby-und-familie.de; 15.09.2009, aktualisiert am 17.12.2010
Bildnachweis: Digital Vision/ RYF

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