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Was tun, wenn mein Kind nicht richtig auf die Masernimpfung reagiert?

Was tun, wenn mein Kind nicht richtig auf die Masernimpfung bzw. Masern-Mumps-Röteln-Impfung reagiert? Warum misst man nicht routinemäßig die Antikörperspiegel nach Impfungen? Könnte das nicht auch helfen, neue Masernausbrüche zu verhindern? Aus der "Experten-Sprechstunde Kinderkrankheiten"


Impfen nach Plan schützt generell gegen die entsprechenden Krankheiten

Die Masernimpfung führt bei 95 Prozent der Geimpften zu einem ausreichenden Antikörperspiegel, also einer guten Immunabwehr. Um wirklich für alle Kinder einen ausreichenden Schutz zu erzielen, wird in Deutschland seit 1991 die Wiederimpfung empfohlen, das heißt jedes Kind erhält zwei Impfungen gegen Masern. Damit erübrigt sich die Bestimmung der Antikörper und man spart sich einen Nadelstich. Um Masernausbrüche zu verhindern, ist es notwendig, dass möglichst alle lückenlos geimpft sind.

 

Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dietrich Reinhardt, ehem. Direktor
des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München

 

Die Experten aus der "Sprechstunde Kinderkrankheiten" beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



www.baby-und-familie.de; 17.09.2008, aktualisiert am 30.12.2010
Bildnachweis: LiquidLibrary/ DynamicGraphics/ RYF

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