Der Ausbruch der Masern kann in einem solchen Fall durch eine Impfung mit dem Lebendimpfstoff unterdrückt werden, wenn dieser innerhalb der ersten drei Tage nach dem Kontakt verabreicht wird. Bei abwehrgeschwächten Patienten und chronisch kranken Kindern kann man (statt der hier nicht erlaubten Impfung) durch Gabe von Immunglobulinen – das sind als Antikörper wirkende Eiweißstoffe, die aus dem Blutplasma gesunder Spender stammen – innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Kontakt den Ausbruch der Masern verhindern.
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München
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18.03.2009, aktualisiert am 30.12.2010
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