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Und wenn ein nicht gegen Masern geimpftes Kind auf ein masernkrankes trifft?

Falls ein Kind noch nicht gegen Masern geimpft ist, aber aktuell mit einem daran erkrankten Kind zusammen war: Was tun? Wann (nach-)impfen? Aus der "Experten-Sprechstunde Kinderkrankheiten"


Masern sind sehr ansteckend, rechtzeitiges Impfen schützt am besten

Der Ausbruch der Masern kann in einem solchen Fall durch eine Impfung mit dem Lebendimpfstoff unterdrückt werden, wenn dieser innerhalb der ersten drei Tage nach dem Kontakt verabreicht wird. Bei abwehrgeschwächten Patienten und chronisch kranken Kindern kann man (statt der hier nicht erlaubten Impfung) durch Gabe von Immunglobulinen – das sind als Antikörper wirkende Eiweißstoffe, die aus dem Blutplasma gesunder Spender stammen – innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Kontakt den Ausbruch der Masern verhindern.



Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München



Die Experten der „Sprechstunde Kinderkrankheiten“ beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.



Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



www.baby-und-familie.de; 18.03.2009, aktualisiert am 30.12.2010
Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

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