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Zahnen: Das lindert die Schmerzen

Das Kleine kaut auf allem herum? Dann bekommt es vielleicht seine ersten Zähne. Und das tut meist ganz schön weh. Was Ihrem Baby gegen die Schmerzen hilft


Wenn Kinder zahnen, ist ihnen oft alles recht, was sich in den Mund stecken lässt

Schon bei der Geburt sind in Babys kleinem Kiefer die 20 Milchzähne angelegt. Mitte des ers­ten Lebensjahres stoßen meist zuerst die unteren Schneidezähne hervor. Im Alter von zweieinhalb Jahren ist das Milchgebiss in der Regel komplett.

Wenn 20 Zähne in 18 Monaten ans Licht drängen, geht das nicht immer ohne Beschwerden. Das Zahnfleisch kann anschwellen, die Mundschleimhaut schmerzen. Manche Kinder quengeln jetzt viel und schlafen schlecht. Bei anderen wiederum vollzieht sich das Zahnen ganz ohne Probleme.


Hilft gegen den Schmerz: Das Zahnfleisch massieren

Ein erster Hinweis auf den Durchbruch: Ihr Baby steckt sich Finger, Fäustchen und alles Erreichbare in den Mund und kaut ­darauf herum. Ins­tinktiv wendet es eine bewährte ­Linderungsmetho­de an: das Massieren der Zahnleisten. Der vorsichtige Druck hilft gegen die Spannung im Kiefer, regt den Blutfluss und die Speichelproduktion an. Daher kommen die roten Wangen und das Sabbern.

Ein gekühlter Beißring tut gut

Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie ihm etwas Festes zum Beißen anbieten, etwa einen gekühlten Beißring. Er soll aus dem Kühlschrank, nie aus dem Tiefkühlfach kommen. Auch eine Karotte, eine Gurke oder eine Brotrinde kann hilfreich sein. Sie müssen nur darauf achten, dass sich Ihr Kind an diesem Essen nicht verschluckt. Bei gereizter, entzündeter Schleimhaut eignen sich Zahnungsgele, die meist Kamillenextrakt und ein lokal schmerzlinderndes Mittel enthalten. Viele Eltern berichten von guten Erfahrungen mit homöopathischen Kügelchen oder Zäpfchen, auf Basis von Chamomilla.

Manchmal treten Symp­tome wie Fieber oder Durchfall auf. Allerdings ist nicht eindeutig belegt, dass diese mit dem Zahnen zusammenhängen. Daher: Vorsichtshalber immer mit dem Kind zum Arzt, wenn zusätzliche Beschwerden auftreten, insbesondere bei anhaltendem oder hohem Fieber (über 39° Celsius).




Bildnachweis: Fotolia/Joanna Zielinska/2009

Ralf Schlenger / Baby und Familie; aktualisiert am 31.08.2012, erstellt am 05.08.2010
Bildnachweis: Fotolia/Joanna Zielinska/2009

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