Kleine Kinder entwickeln ihr Bild von sich selbst vor allem durch die Erlebnisse, die sie mit dem eigenen Körper machen. Im zweiten Lebensjahr steuern sie diese bereits bewusst. Sie testen ihren Körper ausgiebig, indem sie, so schnell sie können, durch die Wohnung flitzen, sich im Kreis drehen, bis ihnen schwindlig wird, und auf den Boden plumpsen oder so laut wie möglich kreischen – aus purem Spaß an den Tönen.
„Kinder machen unheimlich viel, um sich auszuprobieren“, erklärt Heidi Keller. Bewegung ist dabei ein zentraler Aspekt, denn kleine Kinder haben einen natürlichen Drang, sich zu bewegen. Mit 18 Monaten, wenn sie sicher laufen, beginnen die Kleinen zu rennen, zu springen und klettern voller Freude Treppen hinauf. Ihnen ist keine Anstrengung zu viel, und das ist auch gut so.
Denn wenn sie aktiv sind und sich verausgaben, fördert das das Körper- und Selbstwertgefühl. Außerdem lehrt es sie Geschicklichkeit und dass nur sie selbst über ihren Körper bestimmen. Mit anderthalb Jahren entwickeln sie die motorische Fähigkeit, rückwaÅNrts zu laufen. Das ist gar nicht so leicht, denn man muss dafür ein gewisses Raumgefühl haben. Wichtig wird jetzt so langsam, sich mit anderen Kindern zu messen. Dabei wird deutlich, dass sich gleichaltrige Kinder in ihren motorischen Fähigkeiten sehr unterscheiden.
Peggy Elfmann, Baby und Familie;
24.08.2010
Bildnachweis: Getty Images/BloomImage
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Arzt- Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit