Hautberührungen vermitteln Babys Wohlgefühl und Wärme. Zugleich stärken sie das Urvertrauen zu sich und der Umwelt. Aber nicht nur Streicheleinheiten und Massagen von Mama spielen eine wichtige Rolle, sondern auch eigene Tasterlebnisse. „Kleine Kinder spielen an ihren Körperteilen herum und erkunden so sich selbst“, erklärt Keller.
Dabei machen sie verschiedene Erfahrungen, etwa, dass es kitzelt, wenn man sich Creme auf den Bauch schmiert, oder ziept, wenn man am Bein zupft. „Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie sie zu Hause nackt spielen lassen und viel berühren“, rät die Psychologin. Und vor allem: das Kleine ohne Tabus den eigenen Körper erkunden lassen.
Im zweiten Lebensjahr beginnen Kinder sich für ihre Ausscheidungen zu interessieren. Und sie wollen alles anfassen. Das Matschen mit Essen, Sand und Wasser fördert den Tastsinn.
Peggy Elfmann, Baby und Familie;
24.08.2010
Bildnachweis: W&B/Forster & Martin
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