| Das frühzeitige Erkennen der Krankheit ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung der Kinder. Alle "Risikokinder", das heißt Kinder, bei denen Störungen der Schwangerschaft, der Geburt oder der Neugeborenenperiode vorlagen, sollten regelmäßig hinsichtlich ihrer Entwicklung beobachtet werden. Allerdings fehlen solche Hinweise auf die Ursache auch oft. Die motorische Entwicklung der Kinder bleibt hinter der von Gleichaltrigen zurück. Entscheidend ist, eine einfache Entwicklungsverzögerung, die nur eine Variante des Normalen ist, von einer krankheitsbedingt abnormen Entwicklung zu unterscheiden. Dazu sind immer wieder ärztliche Untersuchungen notwendig. Kinder mit zerebraler Kinderlähmung haben vor allem Probleme mit bestimmten Bewegungsabläufen wie dem Hochziehen zum Sitzen. Gezieltes Greifen, Krabbeln und Kriechen erlernen die Kleinen oft nicht. Gesteigerte Muskelreflexe unterstützen die Diagnose. Durch die Computertomografie oder die magnetische Resonanztomografie lässt sich manchmal die Schädigung des Gehirns sichtbar machen. Um diese Erkrankung von fortschreitenden Erkrankungen des Gehirns und von anderen Krankheiten, die zu einer Störung der Motorik führen, abzugrenzen, sind oft noch weitere diagnostische Verfahren notwendig. |
Quelle: surfmed; 13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
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