Wo die Bevölkerung nicht gut gegen Keuchhusten durchgeimpft ist, haben Kleinkinder ein hohes Risiko, an der gefährlichen Infektion zu erkranken
Jeder kann an Keuchhusten erkranken. In Ländern mit hoher Impfrate sind vor allem sehr junge, noch nicht geimpfte Säuglinge sowie Erwachsene, bei denen die Impfwirkung nachlässt, betroffen. In ungeimpften Bevölkerungskreisen, zum Beispiel in Entwicklungsländern, befällt der Keuchhusten vor allem Kleinkinder. Dabei kommt es erfahrungsgemäß häufig zu Epidemien im Abstand von wenigen Jahren (siehe auch Frage „Warum gibt es bei Keuchhusten keinen Nestschutz?“). Bei Personen, deren Impfung schon länger zurückliegt, werden eher leichte und atypische Verläufe (ohne die typischen Stakkato-Hustenanfälle) beobachtet.
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt, ehem. Direktor
des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München
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29.12.2009, aktualisiert am 09.05.2011
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