Grundsätzlich gilt: Je jünger das Kind, desto eher sollten Sie mit ihm zum Arzt gehen. „Gerade bei einem Neugeborenen sollte man kein Risiko eingehen“, betont Markus Wiesenauer. „Mit homöopathischen Mitteln kann man dann zusätzlich die Gesundheit des Kindes stärken.“
Wie Homöopathie wirkt, wissen Experten nicht genau. Die Therapie beruht auf der Theorie „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“. Das bedeutet: Ein Wirkstoff, der bei einem Gesunden bestimmte Reaktionen – zum Beispiel eine Entzündung – hervorruft, heilt diese beim Kranken. Dabei wird das Mittel im Extremfall so verdünnt, dass die ursprüngliche Wirksubstanz nicht mehr nachweisbar ist. Homöopathen gehen davon aus, dass die Information des Wirkstoffs jedoch in dem Mittel bleibt und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt.
Im ersten Teil unserer Serie (siehe folgendes Kapitel) lesen Sie unter anderem, wie Homöopathie Ihrem Baby bei Dreimonatskoliken, Nabelentzündung und verstopfter Nase helfen kann.