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Luffa – Homöopathische Hausapotheke Teil 10

In der Homöopathie gilt Luffa, das Kürbisschwämmchen, als bewährtes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege und Verdauungsorgane


Luffa: Als homöopathisches Mittel wird es zur Unterstützung der Verdauung und bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt

Der Homöopath und Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Markus Wiesenauer aus Weinstadt bei Stuttgart hat die wichtigsten Mittel gegen Alltagsbeschwerden in unserer Homöopathischen Hausapotheke zusammengestellt.

Luffa D 6 richtig dosieren

Das homöopathische Mittel Luffa D 6 erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Im akuten Stadium nehmen Sie es am ersten Tag stündlich ein, am zweiten Tag alle zwei Stunden und ab dem dritten Tag dreimal täglich. Erwachsene lassen pro Gabe fünf Kügelchen, Kinder drei im Mund zergehen. Bei länger andauernden Beschwerden nehmen Erwachsene dreimal täglich fünf Kügelchen (Kinder jeweils drei). Einnahmedauer: drei Wochen, eine Woche Pause, danach, wenn nötig, noch mal drei Wochen. Tipp: Luffa gibt es auch als Nasentropfen, die die entzündeten Schleimhäute wieder regenerieren. Auch für Kinder geeignet.


Anwendungsgebiete:

  • Verdauungsbeschwerden

    Symptome:
    Die Verdauung ist gestört. Dies zeigt sich auf unterschiedliche Weise: Bei Verstopfung ist der Stuhlgang seltener als zwei Mal pro Woche und der Stuhl sehr hart. Bei Blähungen grummelt es im Bauch. Unangenehme Winde können abgehen. „Die Darmflora ist geschädigt“, erklärt Dr. Markus Wiesenauer.

    Wann zum Arzt: Wenn sich die Farbe des Stuhls verändert oder gar Blut oder Schleim enthalten ist, sollten Sie so schnell wie möglich zum Arzt. Ansonsten, wenn die Beschwerden länger als eine Woche anhalten.

  • Allergien

    Symptome: Bei Allergien wie Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder einer Tierhaarallergie läuft oft die Nase. Am Anfang nur ganz leicht, dann immer stärker. Auch die Augen jucken, brennen und tränen. Ständig reibt man sie sich, so können leicht Bindehautentzündungen entstehen. Auch der Kopf brummt, man fühlt sich krank und abgeschlagen.

    Wann zum Arzt: Bei Allergien sollte man immer zum Arzt. Er macht einen Allergietest und sucht nach den Ursachen für die Beschwerden. Homöopathie kann bei Allergien begleitend helfen, besonders wenn die Beschwerden sehr stark sind.

  • Husten

    Symptome: Der Husten ist oft trocken und wenig verschleimt. Als Folge schmerzt auch der Hals. Die Ursache ist meist eine Erkältungskrankheit mit einer Entzündungen der Atemwege durch Viren.

    Wann zum Arzt: Immer, wenn Fieber dazukommt. Ebenso sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn das Kind noch klein ist und sehr unter dem Husten leidet. In vielen Fällen kann es dann nachts nicht gut ein- und durchschlafen.

  • Verstopfte Nase

    Symptome: In der Nase hat sich ein zäher, gelblicher Schleim gebildet. Man kann nur durch den Mund ein- und ausatmen. Luffa eignet sich ebenfalls für Neugeborene und Kleinkinder, die unter einer verstopften Nase leiden.

    Wann zum Arzt: Bei Neugeborenen und Kleinkindern sollte man immer den Kinderarzt aufsuchen, wenn die Nase verstopft ist. Besonders gilt dies, wenn Probleme beim Trinken auftreten. Er wird Ihnen sagen, ob weitere Maßnahmen nötig sind oder Luffa allein als Therapie ausreicht.

 


Dr. Markus Wiesenauer

Fachliche Beratung:

 

Dr. Markus Wiesenauer arbeitet als Allgemeinmediziner und Homöopath in Weinstadt bei Stuttgart. Er ist Autor des Buches „Quickfinder. Homöopathie für Kinder“




Bildnachweis: W&B/ Privat, W&B/Enno Kleinert

Baby und Familie / www.baby-und-familie.de; aktualisiert am 26.09.2011,
Bildnachweis: W&B/ Privat, W&B/Enno Kleinert

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