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Serie Babys hautnah – Teil 1
Das richtige Bad

Die Haut von Babys ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen. Deshalb braucht es besondere Pflege. Heute: Das richtige Bad

Von der Haut eines Babys geht ein ganz besonderer Zauber aus. Wie magisch zieht die samtig weiche Oberfläche die Fingerspitzen an, sie zu streicheln. So rosig die Schutzhülle der Säuglinge aufgrund des hohen Wassergehalts auch aussieht, so empfindlich ist sie, weil sie noch äußerst fettarm ist und ihre Schutzmechanismen erst reifen müssen. Und das dauert bis zur Pubertät. In Sachen Pflege ist deshalb weniger oft mehr. Auch wichtig: Immer wenn Sie Ihr Baby waschen, wickeln, seine Augen und Ohren auswischen oder die Nägel schneiden, sollten Sie sich zuvor selber gründlich die Hände waschen.

Badezusatz unnötig
Einmal pro Woche baden reicht völlig. Am wohlsten fühlen sich Babys in den ersten Monaten in einer Babybadewanne. Diese immer so weit füllen, dass Ihr Kind bis zu den Schultern unter Wasser liegt. Ein spezieller Badezusatz ist nicht nötig. Warmes Wasser zwischen 35 und 37 Grad ist wohltuend reizlos.
Babyseife höchstens für Hände, Po und Genitalien benutzen, denn ein Säugling macht sich sonst kaum schmutzig. Wer möchte, kann ein mildes Babybad verwenden. Es sollte aber frei von Tensiden sein, außerdem rückfettend und ölig.
Haarshampoo braucht Ihr Kind erst dann, wenn ihm ein richtiger Schopf wächst. Baden Sie Ihr Kind nicht länger als fünf bis zehn Minuten, damit die Haut nicht auslaugt.

Lieber nicht abrubbeln
Manche Babys wehren sich verzweifelt gegen die Badeprozedur. Wenn alle Ablenkungsmanöver nichts bringen, kann auch ohne Probleme eine „große Wäsche“ mit Schüssel und Waschlappen an ihre Stelle treten.
Anschließend das Baby gut abtrocknen. Aber nicht abrubbeln, das reizt die zarte Haut. Eine gesunde Babyhaut braucht eigentlich kein Fett von außen. Zumal manche Babyprodukte nicht weniger arm an Reizstoffen sind als die Produkte für Erwachsene. Und viele Allergien werden durch chemische Reize gefördert. Deshalb reicht es, sich auf das Wesentliche zu beschränken: Wenn Sie etwas Babyöl und Milch ins Badewasser geben, erübrigt sich das Eincremen nach dem Baden.

Und nach dem Bad: eine Massage mit reinem Öl
Sobald Sie das Gefühl haben, dass die Haut Ihres Kindes zu trocken ist, behandeln Sie sie mit ein wenig Babyöl oder auch einigen Tropfen Weizenkeim- oder Mandelöl. Dabei nicht den ganzen Körper einreiben, sondern stets nur die Hautstellen, die trocken sind. In jedem Fall sollten sie darauf achten, dass die Pflegeprodukte für Ihr Baby weder Parfüm noch Konservierungsstoffe enthalten. Zu einer wohltuenden Babymassage verwenden Sie am besten ein reines Öl wie zum Beispiel Avocado-, Mandel- oder Jojobaöl, das Sie zuvor leicht anwärmen.


Baby und Familie



Baby und Familie; 05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010

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