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Sollte man das Baby nur anlegen, wenn es Hunger hat und weint?

Oder fördert das regelmäßige Anlegen generell den Milchfluss? Aus der "Experten-Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen"

Mutter stillt Säugling

Die zartesten Kommandos des Lebens: Ein komplizierter Hormonkreislauf im Körper der Frau macht das Baby satt

Sie sollten das Baby anlegen, wenn es Hunger hat. Zuerst lassen Sie es eine Brust leer trinken, und anschließend lassen Sie es auf der anderen Seite trinken, bis es gesättigt ist. Beim nächsten Stillen legen Sie das Kind an die Brust an, wo es zuletzt getrunken hat, damit diese Seite auch leer wird.

Beim Stillen wird ein Hormon namens Prolaktin ausgeschüttet. Es regt die Milchbildung und den Milchfluss an. Den Anstoß zur Bildung dieses Hormons gibt die Brustwarzenreizung. Somit fördert das Anlegen des Babys tatsächlich die Produktion der Muttermilch. Sie werden nach kurzer Zeit feststellen, dass Ihr Baby seinen eigenen Trinkrhythmus entwickelt, und Sie werden es dann auch schon anlegen, bevor es sich durch Schreien bemerkbar macht. Verlassen Sie sich einfach auf Ihr Gefühl.

 

 

Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.



Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de; 25.01.2008, aktualisiert am 03.05.2011
Bildnachweis: Stockbyte/ RYF

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