Viele Wege führen in die Welt – wenn alles auf eine normale Entbindung hinausläuft, kann die Schwangere heute diejenige Form wählen, die ihr am meisten zusagt
Zunächst einmal ist mir nicht bekannt, dass es unter der Geburt im Wasser häufiger zu Dammrissen kommt. Nach den mir bekannten Studien ist es sogar genau umgekehrt. Bei Wassergeburten scheint im Vergleich zu Geburten an „Land“ die Häufigkeit von Dammrissen gesenkt zu werden. Durch das warme Wasser, den Druck des kindlichen Köpfchens und den Gegendruck des Wassers scheint der Damm sehr elastisch und weniger verletzlich zu werden. Auch die Rate der Dammschnitte ist bei Wassergeburten niedriger. Eine Erklärung konnte bisher nicht gefunden werden. Vielleicht liegt es aber daran, dass es bei Wassergeburten für die Hebamme und/oder den Arzt schwieriger ist, einen Dammschnitt zu setzen.
Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.
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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de;
24.01.2008, aktualisiert am 08.04.2011
Bildnachweis: Banana Stock/ RYF
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