Fieberkrämpfe sind Krampfanfälle, die bei rasch ansteigendem oder hohem Fieber auftreten
Hohes Fieber: Das kann bei Kindern mit entsprechender Veranlagung zu Krämpfen führen
Was sind Fieberkrämpfe?
Bei hohem oder rasch ansteigendem Fieber neigen zwei bis fünf Prozent aller Kinder in frühen Jahren zu Fieberkrämpfen. Ähnlich wie bei einem epileptischen Anfall wird das Kind bewusstlos und der ganze Körper zuckt unkontrolliert. In 90 Prozent der Fälle ist der Spuk nach ein paar Minuten vorbei.
Beim ersten Mal sollten Sie unbedingt den Notarzt rufen, damit er eine schwere Erkrankung wie eine Hirnhautentzündung ausschließen kann. Fachleute unterscheiden zwischen einfachen und komplexen Fieberkrämpfen (siehe Kapitel Symptome).
Dauert der Fieberkrampf länger als zehn Minuten, wird der Arzt ein krampflösendes Mittel (Antikonvulsivum) geben. Weiteren Fieberkrämpfen können Sie gegebenenfalls vorbeugen, indem Sie beizeiten zu fiebersenkenden Maßnahmen greifen. Ein Fieberkrampf ist üblicherweise nicht lebensbedrohlich und verläuft ohne bleibende Schäden.
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13.09.2005, aktualisiert am 02.09.2010
W&B/Christine Beckmann
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