Eine winzige Verletzung: Ein kleines Gefäß in der Nasenschleimhaut ist geplatzt. Nun blutet es. Auslöser ist fast immer das Nasenbohren, aber auch durch heftiges Schnäuzen kann Nasenbluten verursacht werden. „Vor allem im Winter, wenn die Schleimhäute durch die trockene Luft gereizt sind, platzen die Äderchen sehr leicht“, sagt Judith Janßen, Lehrrettungsassistentin beim Deutschen Roten Kreuz in Kiel. Manchmal blutet die Nase auch, weil das Kleine einen Gegenstand wie eine Murmel hineingesteckt oder mit einem Stift darin gebohrt hat.
Nasenbluten kann aber auch nach einem Sturz, durch Medikamente oder Krankheiten auftreten. „In sehr seltenen Fällen steckt eine Gefäßanomalie dahinter“, sagt Dr. Gilbert Heller, Landesarzt des Deutschen Roten Kreuzes Schleswig-Holstein. Dann muss der Hals-Nasen-Ohren-Arzt die Äderchen mit einem Laser veröden. Blutet die Nase häufiger und ohne Grund, sollten Eltern mit ihrem Kind zum Experten gehen und die Ursache abklären lassen.
Die Symptome
Werden die feinen Gefäße in der Nasenschleimhaut verletzt, fließt Blut. Manchmal blutet es sehr heftig. Zudem kann dem Kind übel sein bis zum Erbrechen. Ist der Nasenrücken verschoben, geschwollen und schmerzt, ist die Nase gebrochen.
Die Maßnahmen
Richtig vorbeugen
Peggy Elfmann / Baby und Familie;
24.02.2011
Bildnachweis: Fotolia/Andre Bonn/2011
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