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Was sind die wichtigsten Empfehlungen für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft?

Hier sechs wichtige Tipps. Aus der "Experten-Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen"


Eine tägliche Extraportion Obst, Gemüse, Salat oder Müsli aus vollem Korn: Das ist gesundes Essen für zwei

Generell gilt: Empfehlenswert ist eine ausgewogene, obst- und gemüsereiche Ernährung mit viel Flüssigkeit. Die Nahrung sollte über den Tag verteilt in mehreren kleinen Mahlzeiten aufgenommen werden.

•    Der Energiebedarf ist in der Schwangerschaft ab dem vierten Monat um etwa 250 Kilokalorien (kcal) pro Tag erhöht. Grund dafür ist der größere Nährstoffbedarf durch den Stoffwechsel des Mutterkuchens und des Kindes. Gedeckt werden sollte dieser erhöhte Bedarf durch Lebensmittel mit hoher gesunder Nährstoffdichte, zum Beispiel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.

•    Auch dem hohen Flüssigkeitsbedarf sollte Rechnung getragen werden, also als Schwangere bitte mindestens zwei Liter zuckerfreie Getränke pro Tag zu sich nehmen.

•    Möglichst tierische Fette reduzieren und durch pflanzliche Fette (Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Sonnenblumenöl) austauschen.

•    Der Eiweißumsatz ist in der Schwangerschaft erhöht und sollte durch eine ausgeglichene Verteilung von tierischem und pflanzlichem Eiweiß gedeckt werden.

•    Vermeiden Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit Süßes & Snacks: also möglichst keine Schokolade, Chips und ähnliches. Diese kohlenhydrat- und fetthaltigen Naschereien bieten nur wenig Nährstoffqualität, belasten stattdessen aber das Körpergewicht, insbesondere nach der Geburt.

•    Auf Alkohol muss unbedingt verzichtet werden. Über den Mutterkuchen "überflutet" er das Kind, und dieses kann den Alkohol – ein Zellgift! – nicht verstoffwechseln.

 

 

Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.

Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.






Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de; 18.12.2007, aktualisiert am 24.01.2012
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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