Anmelden | Registrieren
Drucken

So wird Ihr Kind ein guter Esser

Schluss mit den Faxen bei Tisch! Hier finden Sie ein paar Tipps und Tricks, wie das Thema Essen mit Kindern nicht zum Kampf, sondern zum Genuss wird


Einen Löffel für den Papa, einen für die Mama ...

Eins für alle

Julian bekommt Pommes, Tessa kriegt Milchreis. Extrawürste für die Kids, weil ihnen das Familienessen nicht schmeckt? Das kann man mal machen, denn jeder hat das Recht, bestimmte Dinge nicht zu mögen. Es sollte nur nicht zur Regel werden. Denn sonst werden Kinder zu kleinen Kostverächtern, und sie ernähren sich einseitig.

Ab an den Herd

Komm, wir machen Auflauf! Mit Kindern in der Küche werkeln, das bedeutet meist Chaos. Es lohnt sich trotzdem! Denn wer geholfen hat, die Zucchini für den Auflauf zu schnibbeln, wird das selbst gekochte Mahl anschließend wohl kaum verschmähen. Unser Tipp: Ab etwa drei Jahren können Kinder kleinere Aufgaben beim Kochen übernehmen.


Keine Machtkämpfe

Nein, meine Suppe ess ich nicht! Diskussionen um das Essen gibt es nicht nur beim Suppenkaspar. Kinder spüren, dass es Eltern enorm wichtig ist, was und wie viel sie essen. Und das nutzen sie liebend gerne für Machtspielchen. Unser Rat: Spielen Sie nicht mit. „Du magst nichts Grünes! Gut, aber etwas anderes haben wir leider gerade nicht.“

Mal was Neues

Aubergine, Artischocke – nichts für Babys? Von wegen! Die These, dass Kleine zum Schutz vor Allergien im ersten Lebensjahr nur wenige unterschiedliche Lebensmittel essen sollten, hat sich nicht bestätigt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Neuere Studien zeigen: Das Immunsystem profitiert sogar von einer größeren Vielfalt auf dem Speiseplan. Wichtig jedoch: nur ein neues Lebensmittel pro Woche einführen.

Genießen

Essen kann so schön sein! Ein leckerer Käse zum Abendbrot, ein selbst gebackener Sonntagskuchen. Seien Sie Vorbild und machen Sie das Genießen zur Familientradition. So verbinden schon die Kleinsten positive Sinneseindrücke mit Essen. Das prägt das Ernährungsverhalten bis ins Erwachsenenalter.

Hunger gönnen

Ihr Kind hat wieder mal nur ein paar Nudeln ohne alles zu Mittag gegessen? Davon kann es nicht satt sein, denken Sie. Trotzdem: jetzt bloß nicht Kekse und Brötchen mit zum Spielplatz schleppen. Die Nascherei zwischendurch stört das Hunger- und Sättigungsgefühl. Und das Kind hat beim Abendbrot wieder keinen richtigen Appetit.



Katja Töpfer / Baby und Familie; 07.10.2010, aktualisiert am 22.11.2011
Bildnachweis: Thinkstock/sGoodhot

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren  »

Braucht(e) Ihr Kind einen Schnuller?

Memo-Spiele

Unsere Kartenaufdeck-Spiele, das ähnlich wie das klassische Memory® funktioniert »

Auf www.apotheken-umschau.de

Medikamentencheck

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Arzneien überprüfen »

© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages

Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Arzt- Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit