Es kommt natürlicherweise in Mineralwasser vor: Uran. Für Erwachsene ist dies meist unbedenklich, nicht jedoch für Babys. In einer aktuellen Untersuchung hat das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin festgestellt, dass etwa 44 Prozent aller Mineralwässer aufgrund eines zu hohen Urangehaltes für Babys nicht geeignet sind. Das Schwermetall kann unter anderem die Nierenfunktion beeinträchtigen. Das Bundesinstitut fordert nun zumindest für Mineralwässer, die für Säuglinge ausgewiesen sind, einen Grenzwert von höchstens 0,2 Mikrogramm je Liter. Aber: Uran wird nicht auf dem Etikett angegeben. Besorgte Eltern fragen am besten beim Hersteller nach, ob das Wasser das Metall enthält.
Baby & Familie;
24.10.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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