Roher Fisch kann durch die Verarbeitung und Lagerung mit Listerien oder Toxoplasmen belastet sein. Deshalb raten die Experten Schwangeren, besser auf Gerichte wie Sushi, Fisch-Carpaccio oder Sashimi zu verzichten. Auch rohe Meeresfrüchte wie Austern sollten nicht auf ihrem Speiseplan stehen.
Nicht durchgegarte Fischprodukte wie Räucherlachs oder Graved Lachs können ebenfalls Listerien enthalten. „Speziell vakuumverpackte Produkte bieten den Bakterien auch bei Kühlung gute Wachstumsbedingungen“, so Ellerbroek. Besser und sicherer: ausreichend erhitzter Fisch, Brat- und Kochfischwaren – etwa Brathering, Hering in Gelee oder Tomatensoße, Rollmops – oder heiß Geräuchertes wie Bückling, Räucheraal und -forellen. Durch das Erhitzen sterben die schädlichen Erreger ab.
Aufpassen heißt es auch bei Fischen mit einer erhöhten Quecksilberbelastung. Nehmen Sie diese nur sehr selten zu sich. Zu den betroffenen Arten gehören Thunfisch und seine Erzeugnisse sowie Schwertfisch und Steinbeißer.
Peggy Elfmann / Baby und Familie;
14.07.2010, aktualisiert am 26.06.2012
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