Fair kochen – mit Lauch und Pastinake

Gemüse aus der Region, fair produzierte Zutaten, Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung stammt: In unserer Serie geht es um nachhaltige Küche

von Anne-Bärbel Köhle, aktualisiert am 31.03.2016

Ein Vorschlag für ein nachhaltiges Winter-Gericht: Die Lauch-Quiche

Stockfood Munich GmbH/Joerg Lehmann

Fair kochen, sich nachhaltig ernähren – das klingt ziemlich gut. Aber was heißt das eigentlich? Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat dazu eine Broschüre zum Download erstellt, zu finden unter: www.bestellen.bayern.de. Vier Kriterien sind:

  • Gesundheit: Wenig Fleisch und Wurst, dafür mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte: Darüber freut sich der Körper.
  • Fairer Handel: Billigprodukte haben ihren Preis: Die Qualität leidet, die Arbeitsbedingungen auch. Deshalb sind angemessene Preise wichtig.
  • Umwelt: Kurze Wege und wenig Müll verringern unter anderem den CO²-Ausstoß. Fleisch zu produzieren kostet übrigens sehr viel Energie.
  • Sozialer Gedanke: Bauern sollen auch künftig­ von ihrer Arbeit leben können. Massentierhaltungen etwa schwächen kleinere Landwirte.

Saison-Kalender: Kochen im Winter

Lager-Äpfel und -Birnen stammen aus der Region. Außerdem gibt es jetzt Wurzel- und Knollengemüse wie Sellerie oder Karotten. Wir haben zwei Rezepte mit den Wintergemüsesorten Pastinake und Lauch zusammengestellt.


Faire Rezepte für den Winter

  • Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe mit Gremolata aus Kürbiskernen
    Stockfood Munich GmbH/Gräfe & Unzer Verlag/Julia Hoersch

    Pastinaken-Kartoffel-Suppe

    Anbraten gibt Pastinaken ein nussiges Aroma. Kerne, Petersilie und Zitrone ergänzen unsere Suppe dann perfekt. Zum Rezept >>

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  • Lauchquiche
    Stockfood Munich GmbH/Joerg Lehmann

    Lauch-Quiche

    Lauch. Da läuft zunächst sicher wenigen das Wasser im Mund zusammen. Diese Lauch-Quiche könnte das ändern. Zum Rezept >>

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Extra-Tipp: Kräuter vor dem Mülleimer retten

Das Basilikum hat mal wieder schlappgemacht: Das Phänomen kennt wahrscheinlich jeder, der sich im Winter ein Töpfchen auf die Fensterbank stellt. Fehler Nummer 1: nur die großen Blätter abzupfen. Besser: die kleineren Triebe miternten, dann wächst der Busch in die Breite.

Achtung: nicht mehr als die Hälfte des Töpfchens abschneiden! Fehler Nummer 2: zu viel wässern. Am besten gießt man Basilikum von unten, will heißen: Das Wasser kommt in den Untertopf. Fehler Nummer 3: kein Licht. Basilikum braucht einen sonnigen Platz. Petersilie und Schnittlauch sind übrigens anspruchsloser und kommen auch an dunkleren Stellen durch.



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Bildnachweis: Stockfood Munich GmbH/Gräfe & Unzer Verlag/Julia Hoersch, Stockfood Munich GmbH/Joerg Lehmann
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