Zwischen dem 6. und 8. Monat ist es Zeit für den Vollmilch-Getreide-Brei. Den gibt´s am besten abends, damit das Baby, das ja jetzt schon eine ganze Menge Energie braucht, auch schön durchschläft. Muttermilch oder Fertigmilch gibt´s bei Bedarf, zum Beispiel morgens und nachmittags.
Etwa einen Monat später ist der Getreide-Früchte-Brei an der Reihe, der gerne nachmittags gegeben wird. Milch bekommt Ihr Baby dann nur noch ein Mal täglich, zum Beispiel morgens.
Der Brei – frisch gekocht, aus Gläschen oder Tüte?
Vollmilch-Getreide-und Obst-Getreide-Breie gibt es fix und fertig in Gläschen zu kaufen. Den Vollmich-Getreide-Brei bekommen Sie auch als Pulver zum Anrühren. Fertige Breie sind eine tolle Sache für unterwegs oder wenn es mal besonders schnell gehen soll. Wahllos ins Regal greifen sollte man jedoch nicht.
Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt, beim Kauf auf Breie zu achten, die der Rezeptur eines selbstgemachten Breis nahekommen. Denn: Viele Fertigprodukte haben zuwenig Nähr- aber zu viele Zusatzstoffe. Wer den Brei für sein Baby selber rührt, weiß, was drin ist und spart auf Dauer Geld. Nicht zu vergessen: Das Baby lernt den Geschmack von frischen Lebensmitteln frühzeitig zu schätzen.
Den Zeitplan bestimmen Mutter und Baby. Ab wann Sie welchen Brei füttern, entscheiden Sie selbst. Unsere Zeitangaben sind nur Richtlinien, die zwar wissenschaftlich erforscht sind, aber nicht für jedes Baby und jede Lebenssituation gelten können. Wer länger voll stillen möchte, sollte es tun. Solange das Kind gut gedeiht, spricht nichts dagegen.
Nur für den Start mit Beikost kann es manchmal zu früh sein: vor dem 5. Monat sollten Sie nicht mit dem Zufüttern beginnen.
BabyundEltern.de;
05.08.2005, aktualisiert am 28.06.2010
Bildnachweis: CD/ Stockbyte/ Baby Boom
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