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Dreimonatskoliken: Symptome

Das Baby schreit stundenlang, krümmt sich vor Schmerzen, lässt sich durch nichts beruhigen – für die Eltern ist das stark verunsichernd


Schwer zu beruhigen: Manche Kinder weinen mehr als andere

Typische Symptome von Dreimonatskoliken sind anfallsartige Schreiattacken nach den Mahlzeiten und/oder stundenlanges Schreien bevorzugt in den Nachmittags- und/oder Abendstunden. Das Baby krümmt sich vor Schmerzen, zieht die Beinchen an, überstreckt eventuell den Kopf nach hinten. Es hat ein rotes Gesicht und einen geblähten Bauch. Alle Beruhigungsversuche scheinen zu scheitern.

Wie viel Schreien ist "normal"?

Natürlich ist jedes Baby einzigartig. Verhaltensforscher haben jedoch Durchschnittswerte der normalen Schreiintensität ermittelt: In den ersten sechs Wochen kann das täglich etwa eine Stunde sein. Von der sechsten bis zwölften Lebenswoche steigt die Schreidauer nochmals um eine Stunde, um nach der zwölften Woche wieder langsam auf eine Stunde am Tag zu sinken. Von Schreibabys spricht man, wenn sie länger als drei Wochen an mindestens drei Tagen der Woche mehr als drei Stunden pro Tag schreien.




Bildnachweis: Banana Stock/RYF
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www.baby-und-familie.de; aktualisiert am 13.02.2014,
Bildnachweis: Banana Stock/RYF

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