Was kann man einem Zweijährigen schenken? Worüber freut sich ein Fünfjähriges? Angesichts prall gefüllter Ladenregale ist es nicht einfach, für den Nachwuchs das Geeignete zu finden. Leichter wird’s, wenn Sie sich an simplen Grundregeln orientieren – und an unserer Checkliste.
Wichtigste Regel: Das Spielzeug sollte dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand des Kindes angepasst sein. Sonst drohen Enttäuschung und Frustration, wenn das Kleine das Geschenk als langweilig empfindet oder damit noch überfordert ist.
Kinder mögen vielseitiges Spielzeug, das sich ihren Vorstellungen ein Stück weit anpasst. Sonst werden die Sachen nach kurzer Zeit langweilig. Es ist daher sinnvoll, neben schönen Einzelstücken auch Dinge zu wählen, die den Kleinen gestalterische Freiheiten lassen. Dazu gehören zum Beispiel alle Arten von Bau- und Stecksteinen. Anfangs tun es einige wenige Teile, später lassen sich diese durch weiteres Zubehör altersgerecht ergänzen.
Außerdem sollte das Spielzeug – wie jedes Geschenk – auf die persönlichen Vorlieben des Kindes zugeschnitten sein. Das heißt für Eltern und andere Schenkende manchmal, sich von eigenen Vorstellungen verabschieden zu müssen. Mamas Leidenschaft für Plüschtiere oder die Puppenstube, von der die Patentante immer geträumt hat, decken sich nicht immer mit den Interessen der Kleinen. Und was bei denen nicht ankommt, steht in der Ecke oder verstopft das Spielzeugregal.
Klar ist, dass die Sicherheit nicht zu kurz kommen darf. Viele Eltern orientieren sich am CE-Zeichen. Das Symbol bestätigt, dass ein Spielzeug der Europäischen Sicherheitsnorm EN71 entspricht. Allerdings liegt es allein beim Hersteller, festzustellen, ob sein Produkt den Anforderungen genügt. Deshalb: Auch bei zertifizierten Spielsachen genau hinsehen.
Weitere Kennzeichen, die die Ungefährlichkeit von Spielsachen beurteilen, sind die TÜV- oder GS-Siegel. Sie werden erst nach einer Prüfung durch unabhängige Gremien vergeben. Spielsachen sollten grundsätzlich abgerundete Ecken und Kanten haben, das Material muss ungiftig, farbecht und speichelfest sein.
Außerdem wichtig: Es sollte keine losen Kleinteile enthalten und gut verarbeitet sein, damit nichts abgeht (wie Glasaugen, Knöpfe, Bändchen, Fellstücke). Faustregel fürs Babyalter: Nichts zum Spielen überlassen, das kleiner ist als die Babyfaust, damit es das Kind nicht verschlucken kann.
Hier lesen Sie unsere Geschenke-Tipps:
www.baby-und-familie.de;
05.08.2005, aktualisiert am 24.04.2012
Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polka Dot Images
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