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Serie Heilende Hände
Craniosacral-Therapie – Rhythmusgeber im Kopf

Die Osteopathie hat eine kleine Schwester: die Craniosacral-Therapie. Ihr Ziel ist ein ungestörter Puls im Gehirn


Acht- bis zwölfmal in der Minute soll der Cranio-Rhythmus pulsieren

Die Grundlagen der Craniosacral-Therapie gehen auf den amerikanischen Osteopathen Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) zurück.

In den siebziger Jahren wurde die manuelle Behandlungsform von dem amerikanischen Chirurgen und osteopathisch tätigen Arzt Dr. John E. Upledger weiterentwickelt. Seine Theorie: Das Gehirnwasser, welches Gehirn und Rückenmark umgibt, fließe rhythmisch, und es pulsiere etwa acht- bis zwölfmal in der Minute. Dieser „craniosacrale“ Rhythmus breite sich wellenförmig über den ganzen Körper aus und sei von erfahrenen Therapeuten ertastbar. Sie könnten auch Störungen des Rhythmus feststellen, die Ursache sein sollen für vielerlei Beschwerden, zum Beispiel Schwindelzustände, Fehlhaltungen, Kopf-, Hals- oder Rückenschmerzen.

„Mein Ziel ist es, den Rhythmus zu harmonisieren und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen“, sagt die Craniosacral-Therapeutin Ulrike Sanders. Sie versucht mit sanften Berührungen eine Balance im Körper herzustellen, Starrheiten zu lösen und so eine größere Beweglichkeit von Muskeln, Gelenken und Organen zu erreichen. Viele Mütter kommen mit ihren Babys zu Ulrike Sanders, weil ihre Kleinen ununterbrochen schreien und spucken, einen asymmetrischen Schädel haben oder an Atem-, Saug- oder Schluckproblemen leiden. „In den meisten Fällen lassen sich diese Schwierigkeiten auf eine schwere Geburt zurückführen“, weiß die Therapeutin.

Hier gibt es Infos:
Deutscher Craniosacral Verband e.V.
Am Mühlenbach 5
34508 Willingen
Tel.: 05632/922 01 66
www.cranioverband.de
Gesellschaft für ganzheitliche Gesundheitsberatung:
www.craniosacrale-traumatherapie.de

WAS WIRD BEZAHLT?
Weil wissenschaftliche Beweise der Wirksamkeit alternativer manueller Therapien fehlen, zahlen gesetzliche Krankenkassen in der Regel dafür nicht. Bei privat Versicherten ist die Kostenübernahme vom jeweils geschlossenen Vertrag abhängig.

Baby und die ersten Lebensjahre



Baby und die ersten Lebensjahre; 05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: W&B/Christine Beckmann

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